89,76-kWp-Photovoltaikanlage für Seniorenzentrum in Schneverdingen

Für eine soziale Einrichtung in Schneverdingen wurde ein intelligentes Energiesystem mit 89,76 kWp Photovoltaik, KI-gestützter Steuerung, Energiespeichern und Notstromversorgung realisiert. Die Anlage erzielt eine Eigenverbrauchsquote von ca. 51 % und spart jährlich rund 36 Tonnen CO₂ ein.

89,76 kWp Photovoltaikanlage auf dem Dach eines Seniorenzentrums in Schneverdingen, geplant, installiert und gewartet von INOL GmbH

Mehr als eine PV-Anlage: Ein intelligentes Energiesystem

Auf den ersten Blick ist auf dem Dach des Seniorenzentrums eine Photovoltaikanlage zu sehen. Was dahintersteckt, geht weit darüber hinaus: ein durchdachtes Energiesystem mit modernsten Netzfunktionen, KI-Unterstützung für eine smarte Steuerung, Notstromfähigkeit für maximale Versorgungssicherheit und großen Speichermöglichkeiten.

Gemeinsam mit der INOL GmbH wurde eine Lösung entwickelt, die Technik, Wirtschaftlichkeit und gesetzliche Anforderungen in einem ganzheitlichen Konzept vereint.

Optimale Ausnutzung der vorhandenen Dachflächen in Ost-, Süd- und Süd-Ost-Richtung für die Belegung mit Solarmodulen
Detailansicht der Montage der Jinko Solar Module mit 440 Wp auf dem Dach der sozialen Einrichtung durch INOL GmbH
Während der Montage der Solarmodule für die Photovoltaikanlage auf dem Dach des Seniorenzentrums in Schneverdingen

Vom Dachstatik-Check bis zur Netzsynchronisation

Bevor das erste Modul montiert wurde, galt es, zahlreiche Fragen zu klären: Wie ist das Dach konstruiert? Welches Montagesystem passt zur vorhandenen Gebäudestruktur? Dafür waren enge Abstimmungen mit den Erbauern des Gebäudes erforderlich. Ebenso musste die sichere Integration der Anlage ins Stromnetz gewährleistet und ein Messkonzept erarbeitet werden, das alle geltenden Vorschriften erfüllt.

Detailansicht der Montage der Jinko Solar Module mit 440 Wp auf dem Dach der sozialen Einrichtung durch INOL GmbH

8.760 Betriebsstunden als Grundlage für die Planung

Für eine wirtschaftlich optimale Dimensionierung hat die INOL GmbH den gesamten Energieverbrauch des Seniorenzentrums analysiert: 365 Tage im 15-Minuten-Takt. Nur wer genau versteht, wann und wo Energie gebraucht wird, kann eine Lösung entwickeln, die effizient und wirtschaftlich zugleich ist.

Gleichzeitig flossen zukunftsgerichtete Überlegungen in die Planung ein: Wie entwickeln sich Strompreise und Netzentgelte in den kommenden Jahren? Welche gesetzlichen Rahmenbedingungen gelten morgen, und welche müssen bereits heute berücksichtigt werden? All das wurde in ein Konzept überführt, das langfristig tragfähig ist.

Sigenergy-Wechselrichter mit KI-Steuerung sorgt für eine intelligente Energieverteilung

204 Solarmodule auf mehreren Dachflächen

Die Anlage besteht aus 204 Solarmodulen des Herstellers Jinko Solar mit einer Einzelleistung von jeweils 440 Wp (Watt-Peak). Ein Sigenergy-Wechselrichter wandelt den erzeugten Gleichstrom in nutzbaren Wechselstrom um und ermöglicht dank integrierter KI-Steuerung eine intelligente Energieverteilung. Die Module verteilen sich auf mehrere Dachflächen mit Ost-, Süd- und Südost-Ausrichtung. Durch diese Verteilung steht der Solarstrom gleichmäßig über den gesamten Tagesverlauf zur Verfügung und lässt sich optimal im laufenden Betrieb nutzen.

Hoher Eigenverbrauch bei konstantem Strombedarf

Soziale Einrichtungen wie Seniorenzentren haben einen gleichmäßig hohen Strombedarf, der über den ganzen Tag verteilt ist. Beleuchtung, Küche, Wäscherei, Aufzüge und Haustechnik sorgen für einen konstanten Grundverbrauch. Genau das macht Photovoltaik hier besonders wirtschaftlich: Mit einer Eigenverbrauchsquote von rund 51 % wird mehr als die Hälfte des erzeugten Solarstroms direkt vor Ort verbraucht. Der Autarkiegrad liegt bei ca. 36 %, sodass gut ein Drittel des gesamten Strombedarfs durch die eigene Anlage gedeckt wird.

Versorgungssicherheit durch Speicher und Notstromfähigkeit

Gerade in einer Einrichtung, in der ältere und pflegebedürftige Menschen leben, hat die Versorgungssicherheit höchste Priorität. Die Notstromfähigkeit der Anlage gewährleistet, dass kritische Verbraucher auch bei einem Netzausfall weiterhin mit Strom versorgt werden. Die integrierten Energiespeicher erhöhen den Eigenverbrauchsanteil zusätzlich, da überschüssiger Solarstrom zwischengespeichert und zu Zeiten hohen Bedarfs abgerufen werden kann.

Jinko-Solarmodule (440 Wp (Watt-Peak)) auf dem Dach des Seniorenzentrums in Schneverdingen

Beitrag zum Klimaschutz

Mit einem geschätzten Jahresertrag von ca. 77.700 kWh spart die Photovoltaikanlage rund 36 Tonnen CO₂ pro Jahr ein. Über die gesamte Nutzungsdauer von 25 bis 30 Jahren summiert sich die eingesparte Menge auf mehrere Hundert Tonnen. Für eine Einrichtung, die Verantwortung für Menschen und Umwelt trägt, ist die Investition in erneuerbare Energien ein konsequenter Schritt.

Video: Ein PV-Projekt wird zum Energiesystem

Cover Video: Mehr als Module: KI-gestützte Steuerung, Energiespeicher, Netzfunktionen und Notstrom

Im Video erhalten Sie einen Einblick in die Planung und Umsetzung dieses Projekts. Von der Dachstatik über die Lastganganalyse bis zur Netzsynchronisation: Erfahren Sie, warum hinter einer modernen PV-Anlage weit mehr steckt als Module und Kabel.

Ganzheitliche Energieplanung für soziale Einrichtungen

Planen auch Sie eine Photovoltaikanlage für Ihre soziale Einrichtung, Ihr Seniorenzentrum oder Ihre Pflegeeinrichtung? Dann nehmen Sie Kontakt mit uns auf!

Wir sind erfahrene Energiedienstleister, die Photovoltaik-Anlagen planen, bauen und warten. Unser Anspruch: ganzheitlich denken und handeln. Gemeinsam mit Ihnen entwickeln wir ein zukunftsfähiges, kostensparendes Energiekonzept, das auf die besonderen Anforderungen sozialer Einrichtungen abgestimmt ist. Profitieren Sie von dauerhaft niedrigeren Stromkosten, Versorgungssicherheit durch Notstromfähigkeit und einem messbaren Beitrag zum Klimaschutz.

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Solarpflicht Niedersachsen – Jetzt informieren!

In Niedersachsen gilt die Solarpflicht für Dächer von Neubauten, Dächer von Bestandsgebäuden bei größeren Änderungen durch Dachausbau, Dachaufstockung und Dachsanierung sowie Neubau und Erweiterung von Stellplatzanlagen. Die Photovoltaik-Pflicht gilt sowohl für Privatleute als auch für Unternehmen.

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Solarspitzengesetz 2025: PV rechnet sich weiterhin

Seit Februar 2025 gelten mit dem Solarspitzengesetz neue Regelungen. Für Hauseigentümer die wichtigste Botschaft: An den entscheidenden Vorteilen ändert sich nichts. 0 % Mehrwertsteuer auf PV-Anlagen bis 30 kWp Leistung , Steuerfreiheit auf PV-Erträge und 20 Jahre garantierte Einspeisevergütung bleiben bestehen. Das Gesetz stärkt sogar den Eigenverbrauch, also genau das, was eine gut geplante Anlage mit Speicher und Heim-Energiemanagementsystem (HEMS) ohnehin liefert.

Unser Rat: Nicht verunsichern lassen, sondern jetzt die exzellenten Rahmenbedingungen nutzen.

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