68,3 kWp-Photovoltaikanlage für Altenwohn- und Pflegeheim in Seevetal-Hittfeld

Ein Altenwohn- und Pflegeheim mit 71 Bewohnerplätzen in Seevetal erzeugt mit einer 68,3- kWp-Photovoltaikanlage eigenen Solarstrom. Die 157 Jinko-Solarmodule auf dem Ziegeldach versorgen die Einrichtung nachhaltig und senken die Energiekosten langfristig.

89,76 kWp Photovoltaikanlage auf dem Dach eines Seniorenzentrums in Schneverdingen, geplant, installiert und gewartet von INOL GmbH


Solarstrom für ein Pflegeheim mit 71 Bewohnerplätzen 

Das Altenwohn- und Pflegeheim in Seevetal bietet 71 Bewohnerplätze in Einzelzimmern. Die vier Wohnbereiche verteilen sich über drei Etagen. Zur Einrichtung gehört auch ein geschützter Bereich für demenziell erkrankte Menschen.

Pflegeeinrichtungen verbrauchen rund um die Uhr Strom: Beleuchtung, Küchen, Wäschepflege, Aufzüge, Heizungspumpen und medizinische Hilfsmittel erzeugen einen gleichmäßig hohen Energiebedarf. Auch an Wochenenden und Feiertagen wird durchgehend Energie benötigt. Genau diese Voraussetzung macht Photovoltaik für soziale Einrichtungen wirtschaftlich besonders attraktiv, denn ein großer Teil des Solarstroms kann direkt vor Ort verbraucht werden.

Ost-West-Ausrichtung für gleichmäßige Stromerzeugung 

Die 157 Jinko-Solarmodule mit jeweils 435 Wp (Watt-Peak) Leistung wurden auf dem Ziegeldach des Pflegeheims in Ost-West-Ausrichtung montiert. Diese Modulanordnung bietet bei Einrichtungen mit ganztägigem Strombedarf einen entscheidenden Vorteil gegenüber einer reinen Südausrichtung: Statt einer hohen Erzeugungsspitze zur Mittagszeit liefert die Anlage bereits am Morgen und noch am späten Nachmittag nennenswerte Erträge. Das Erzeugungsprofil passt damit besonders gut zum gleichmäßigen Verbrauchsprofil eines Pflegeheims.

Auf den Fotos ist zu erkennen, dass die Module geschickt um die vorhandenen Dachgauben herum angeordnet wurden. Die verfügbare Dachfläche wurde so optimal genutzt, ohne das Erscheinungsbild des Gebäudes wesentlich zu verändern.

Photovoltaikanlage mit 68,3 kWp (Kilowatt-Peak) Anlagenleistung für ein Altenwohn- und Pflegeheim in Seevetal-Hittfeld

Stabile Montage mit K2-Unterkonstruktion 


Für die Befestigung der Module auf dem Ziegeldach kommt eine Unterkonstruktion von K2 Systems zum Einsatz. K2 ist ein deutscher Hersteller, der sich auf Montagesysteme für Photovoltaikanlagen spezialisiert hat. Die Dachhaken und Schienen sind für unterschiedliche Ziegelprofile geeignet und gewährleisten eine sichere, langlebige Befestigung, ohne die Dacheindeckung zu beschädigen. Gerade bei einem Bestandsgebäude wie diesem Pflegeheim ist eine substanzschonende Montage besonders relevant.

Sigenergy-System für intelligente Energiesteuerung


Als Wechselrichter- und Energiesystem setzt die Anlage auf Sigenergy-Technologie. Der Wechselrichter wandelt den von den Solarmodulen erzeugten Gleichstrom in netzkonformen Wechselstrom um. Sigenergy-Systeme zeichnen sich durch eine KI-gestützte Energiesteuerung (Künstliche Intelligenz) aus, die den Stromfluss intelligent regelt und den Eigenverbrauch optimiert. Die integrierte Schnittstelle für Batteriespeicher ermöglicht eine spätere Erweiterung ohne aufwendige Umrüstung.

Transparentes Monitoring mit Plexlog


Für die laufende Überwachung und Auswertung der Anlagendaten wurde ein Plexlog-Energiemanagementsystem (EMS) installiert. Plexlog erfasst Erzeugung und Verbrauch im 15-Minuten-Takt und macht alle Energieflüsse transparent. Die Betreiber der Einrichtung können jederzeit nachvollziehen, wie viel Solarstrom erzeugt, selbst verbraucht und ins Netz eingespeist wird. Abweichungen vom Sollwert erkennt das System frühzeitig und meldet sie automatisch. Auch die Fernwartung durch die INOL GmbH wird über das Plexlog-System abgewickelt.

Vorbereitet für einen Batteriespeicher


Aktuell arbeitet die Anlage ohne Batteriespeicher. Die Sigenergy-Systemarchitektur wurde jedoch von Anfang an auf eine spätere Speicherintegration ausgelegt. Sobald ein Speicher ergänzt wird, lässt sich der Eigenverbrauch weiter steigern: Solarstrom, der tagsüber nicht benötigt wird, kann dann in den Abend- und Nachtstunden genutzt werden. Für ein Pflegeheim mit seinem durchgehenden Energiebedarf kann ein Speicher den Autarkiegrad (den Anteil des Strombedarfs, der durch die eigene Anlage gedeckt wird) merklich erhöhen.

Klimaschutz und Kostensenkung für eine soziale Einrichtung


Mit einem geschätzten Jahresertrag von ca. 55.000 kWh spart die Anlage jährlich rund 25 Tonnen CO₂ ein. Für eine soziale Einrichtung, die gesellschaftliche Verantwortung und Fürsorge in den Mittelpunkt stellt, ist der Schritt zur eigenen Solarstromerzeugung eine konsequente Entscheidung. Die langfristig sinkenden Energiekosten schaffen finanzielle Spielräume.

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