134,85-kWp-Photovoltaikanlage für soziale Einrichtung in Soltau

Eine soziale Einrichtung in Soltau versorgt ihre Gebäude mit eigenem Solarstrom und nutzt dabei 99,8 % der erzeugten Energie selbst. Die 134,85 kWp-Anlage spart jährlich rund 58 Tonnen CO₂ und senkt die Stromkosten dauerhaft.

Eigenstromversorgung mehrerer Gebäudeteile einer sozialen Einrichtung in Soltau mit einer 134,85 kWp (Kilowatt-Peak)-Solaranlage

Soziale Einrichtungen wie Pflegeheime, Wohngruppen oder Betreuungseinrichtungen haben eines gemeinsam: Sie verbrauchen rund um die Uhr Strom. Beleuchtung, Küchen, Waschmaschinen und Trockner, Aufzüge und Haustechnik sorgen für einen hohen und gleichmäßigen Energiebedarf, der sich über den gesamten Tag verteilt. Genau diese Voraussetzung macht Photovoltaik hier besonders wirtschaftlich.

310 Module vom Typ Jinko Solar Tiger Neo (435 Wp (Watt-Peak) wurden in der PV-Anlage in Soltau verbaut.

Für eine soziale Einrichtung in Soltau haben wir eine Photovoltaik-Großanlage mit 134,85 kWp Nennleistung geplant und installiert. Die Einheit kWp (Kilowatt-Peak) gibt die maximale Leistung an, die eine Photovoltaikanlage unter standardisierten Testbedingungen erreicht. Sie dient als Vergleichswert für die Dimensionierung von Solaranlagen.

Die Anlage besteht aus 310 Modulen des Typs Jinko Solar Tiger Neo mit jeweils 435 Wp (Watt-Peak) Leistung und einem leistungsstarken Huawei-Wechselrichter. Die Tiger Neo Module gehören zur aktuellen Generation der N-Type-Solarzellen, die sich durch einen besonders hohen Wirkungsgrad und eine geringere Degradation (Leistungsabnahme über die Nutzungsdauer) auszeichnen. Sie liefern auch bei schwachem Licht und hohen Temperaturen zuverlässig gute Erträge.

Nahezu vollständige Eigennutzung des Solarstroms

Das Besondere an diesem Projekt: Die Eigenverbrauchsquote liegt bei 99,8 %. Nahezu der gesamte erzeugte Solarstrom wird direkt vor Ort verbraucht. Der Grund dafür ist der dauerhaft hohe Grundlastverbrauch der Einrichtung, also die Menge an Strom, die zu jeder Tages- und Nachtzeit mindestens benötigt wird. Anders als bei vielen Gewerbebetrieben, die ihren Strombedarf überwiegend tagsüber und unter der Woche haben, wird hier auch an Wochenenden und Feiertagen durchgehend Energie benötigt.

Der Autarkiegrad gibt an, welcher Anteil des gesamten Strombedarfs durch die eigene PV-Anlage gedeckt wird. Er liegt bei dieser Anlage bei ca. 16 %. Dieser Wert zeigt, dass die Einrichtung insgesamt einen sehr hohen Stromverbrauch hat und die Anlage gezielt auf maximale Eigennutzung statt auf Netzeinspeisung ausgelegt wurde.

Mehrere Dachflächen optimal genutzt

Die Solarmodule verteilen sich auf mehrere Gebäudeteile mit Ziegeldächern in unterschiedlicher Ausrichtung. Die Kombination aus Süd-, Ost- und Westflächen bietet einen entscheidenden Vorteil: Die Anlage produziert nicht nur zur Mittagszeit Strom, sondern liefert bereits am Morgen und noch am späten Nachmittag nennenswerte Erträge. Damit passt die Stromerzeugung über den Tagesverlauf besonders gut zum gleichmäßigen Verbrauch der Einrichtung.

Rund 58 Tonnen weniger CO2 pro Jahr und spürbar niedrigere Stromkosten

Mit einem erwarteten Jahresertrag von ca. 124.600 kWh spart die Anlage jährlich rund 58 Tonnen CO₂ ein. Für eine soziale Einrichtung, die gesellschaftliche Verantwortung übernimmt, ist das ein sichtbares Zeichen für nachhaltiges Handeln.

Der ökologische Nutzen geht mit einem handfesten wirtschaftlichen Vorteil einher: Bei einem angenommenen Netzstrompreis von 25 bis 30 ct/kWh entspricht der selbst genutzte Solarstrom einer jährlichen Einsparung von geschätzt 31.000 bis 37.000 Euro. Die Investition entlastet das Budget der Einrichtung dauerhaft und schafft finanzielle Planungssicherheit, die gerade bei steigenden Strompreisen zunehmend an Bedeutung gewinnt.

134,9 kWp Photovoltaikanlage für eine soziale Einrichtung in Soltau, installiert auf mehreren Gebäudeteilen

Ihr Strombedarf ist ähnlich hoch?

Dieses Projekt zeigt: Photovoltaik lohnt sich besonders dort, wo tagsüber ein hoher und konstanter Strombedarf besteht. Je mehr Solarstrom direkt genutzt wird, desto höher ist die Wirtschaftlichkeit der Anlage. Ein vergleichbares Konzept eignet sich beispielsweise für Pflegeheime, Krankenhäuser, Reha-Einrichtungen, Werkstätten für Menschen mit Behinderung, Kindertagesstätten mit Ganztagsbetrieb oder andere Einrichtungen mit dauerhaftem Energiebedarf.

Ihre Einrichtung oder Ihr Unternehmen hat einen ähnlich hohen Energiebedarf? Nehmen Sie Kontakt mit uns auf!

Wir sind erfahrene Energiedienstleister, die nicht nur Photovoltaik-Anlagen planen, bauen und warten, sondern alle Dienstleistungen rund um das Thema Energie anbieten. Gemeinsam mit Ihnen entwickeln wir ein zukunftsfähiges, kostensparendes Konzept für Ihre Energieversorgung!

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Eigenstromversorgung mehrerer Gebäudeteile einer sozialen Einrichtung in Soltau mit einer 134,85 kWp (Kilowatt-Peak)-Solaranlage
Photovoltaik in Soltau: Der erzeugte Strom wird zu 99,8 % selbst verbraucht. Dies ist möglich, weil der Strombedarf sehr hoch und gleichmäßig ist.

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Solarspitzengesetz 2025: PV rechnet sich weiterhin

Seit Februar 2025 gelten mit dem Solarspitzengesetz neue Regelungen. Für Hauseigentümer die wichtigste Botschaft: An den entscheidenden Vorteilen ändert sich nichts. 0 % Mehrwertsteuer auf PV-Anlagen bis 30 kWp Leistung , Steuerfreiheit auf PV-Erträge und 20 Jahre garantierte Einspeisevergütung bleiben bestehen. Das Gesetz stärkt sogar den Eigenverbrauch, also genau das, was eine gut geplante Anlage mit Speicher und Heim-Energiemanagementsystem (HEMS) ohnehin liefert.

Unser Rat: Nicht verunsichern lassen, sondern jetzt die exzellenten Rahmenbedingungen nutzen.

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