Case Studies der INOL GmbH

Was eine Case Study der INOL GmbH zeigt

Eine Case Study der INOL GmbH stellt ein Energieprojekt eines Gewerbe- oder Industriebetriebs vollständig dar, mit den Angaben, auf denen die Entscheidung beruht. Sie finden hier sechs Projekte aus Energie, Photovoltaik und Ladeinfrastruktur, von der Energiebeschaffung eines Industriestandorts bis zu Photovoltaikanlagen mit 29,92 bis 159,72 kWp. Jede Case Study nennt die Ausgangslage, die gemessenen Zahlen und das Ergebnis.

In einem Betrieb steigen die Lastspitzen, im nächsten läuft der Stromvertrag aus, im dritten reicht die Anschlussleistung für die geplanten Ladepunkte nicht. Die Ausgangslage ist jedes Mal eine andere, der Weg zu einer belastbaren Antwort ähnelt sich. Die Case Studies auf dieser Seite zeigen diesen Weg an einzelnen Projekten der INOL GmbH, von der Ausgangslage über die Entscheidung bis zum Ergebnis.

Ein Betrieb in vergleichbarer Lage findet hier Anregungen für die eigene Planung.

Energie

Zwei Spalten nebeneinander, verbunden durch einen Pfeil mit der Beschriftung Weiterentwicklung. Die linke Spalte trägt die Überschrift Festpreis mit drei Merkmalen. Ein Preis für die gesamte Vertragslaufzeit, der Abschlusstermin entscheidet über die Kosten, Marktbewegungen wirken sich nicht aus. Die rechte Spalte trägt die Überschrift Spotmarkt-Produkt, ebenfalls mit drei Merkmalen. Darunter eine Leiste mit der Grundlage der Umstellung.

Strom und Gas, Spotmarkt-Produkt, Zusammenarbeit seit 2015

Zu Beginn der Zusammenarbeit kaufte der Industriestandort seine Energie über ein klassisches Festpreismodell ein. Verbrauchs- und Lastgangdaten laufen kontinuierlich in das Energiemanagementsystem von INOL. Aus dieser Datenbasis ist die Weiterentwicklung zum Spotmarkt-Produkt entstanden, das den Standort heute mit Strom und Gas versorgt.

Energie, Photovoltaik und Ladeinfrastruktur

Drei weiße Spalten nebeneinander auf hellgrauem Grund. Über der linken Spalte ein dunkelblauer Balken mit der Beschriftung „Was der Standort braucht“, über der mittleren ein grüner Balken „Was gebaut ist“, über der rechten ein blaugrauer Balken „Was geplant ist“. Jede Spalte führt vier Werte in großer farbiger Schrift, darunter je eine Erläuterung in Grau, getrennt durch feine Linien. Am Fuß jeder Spalte steht ein hellgrün hinterlegter Satz.

159,72 kWp, 256 kWh Speicher, 630 kVA eigener Netzanschluss

Am eigenen Firmensitz in Schneverdingen treffen ein wachsender Elektrofuhrpark, eine Wärmepumpe und der tägliche Betrieb auf einem Netzanschluss zusammen. Netzanschluss, Photovoltaikanlage, Speicher und Lastmanagement sind deshalb von Beginn an gemeinsam dimensioniert worden, nicht einzeln. Seit dem 1. September 2026 läuft der reguläre Betrieb, die ersten Messwerte stehen in der Case Study. Neben der Versorgung des Standorts nutzt INOL den Speicher für die Multi-Market-Vermarktung. Vermarktet wird die freie Kapazität am Day-Ahead-Markt, im kurzfristigen Intraday-Handel und an den Regelenergie- und Flexibilitätsmärkten.

Energie und Photovoltaik

Ein breiter waagerechter Balken, aufgeteilt in drei Abschnitte. Links 43,3 % direkt aus der PV-Anlage mit 11.994,75 kWh. In der Mitte 20,1 % aus dem Speicher mit 5.578,06 kWh. Rechts 36,5 % aus dem Netz mit 10.118,72 kWh. Darunter drei Kennzahlen: PV-Erzeugung 22.194,91 kWh, Eigenverbrauchsanteil 80,3 %, Einspeisung 4.371,51 kWh. Unten ein Hinweis, dass es sich um Messwerte ohne Renditezusage handelt.

29,92 kWp, 41,9 kWh Speicher, Netzentgelte geprüft

Restaurant, Saal und Hotel brauchen auf Hof Barrl Strom vom Vormittag bis in den Abend. Photovoltaik auf Ost- und Westdach und ein Speicher sind darauf ausgelegt. Bis Mitte September 2026 hat der Betrieb 17.823 kWh Solarstrom selbst genutzt. Die höchste Viertelstundenleistung liegt mit 51,9 kW rund zehnmal über der durchschnittlichen Last. Bei einem solchen Profil hat die INOL GmbH zusätzlich durchgerechnet, ob eine Abrechnung ohne Leistungsmessung günstiger ist.

Energie und Photovoltaik

Acht Kacheln in zwei Reihen tragen je eine Kennzahl. Die obere Reihe unter der Überschrift "Die Anlage" nennt 108,56 Kilowattpeak Generatorleistung, 205,02 Kilowattstunden Speicherkapazität, 236 Module à 460 Watt und einen Hybridwechselrichter mit 100 Kilowatt. Die untere Reihe unter der Überschrift "Die Wirkung" nennt 75,4 Prozent Eigenverbrauchsanteil, 57,3 Prozent Autarkiegrad, einen grün hervorgehobenen Peak-Shaving-Sollwert von 50 Kilowatt gegenüber einer gemessenen Spitzenleistung von 84,43 Kilowatt und 41,7 Tonnen rechnerisch vermiedene CO₂-Emissionen je Jahr.

96,9 kWp, 59.953 kWh selbst genutzt 2025, 12 % weniger Energiekosten netto

Auf dem Hof im Landkreis Rotenburg (Wümme) verteilten sich Satelliten-BHKW, Holztrocknung, Wohnhaus und Biogasanlage auf zwei Gesellschaften mit eigenen Zählern und Verträgen. Die INOL GmbH hat diese Struktur zuerst aufgenommen und die Photovoltaikanlage danach eingepasst. Wohnhaus, Holztrocknung und BHKW-Eigenbedarf hängen jetzt an einem gemeinsamen Zähler und nutzten 2025 fast doppelt so viel Solarstrom wie prognostiziert. Die gebündelte Neuausschreibung aller Zählpunkte senkte die Energiekosten um 12 % netto.

Energie und Photovoltaik

Zwei waagerechte Balken vergleichen die Herkunft des Stroms einer Wäscherei. Der obere Balken trägt die Beschriftung „Vorher“ und ist durchgehend blau, er steht für einen Netzbezug von 250.000 kWh. Der untere Balken trägt die Beschriftung „Mit Photovoltaik“ und ist zweigeteilt. Ein grüner Abschnitt steht für 90.000 kWh eigenen Solarstrom, ein blauer Abschnitt für 160.000 kWh Netzbezug. Unter den beiden Abschnitten stehen 36 % aus der eigenen Anlage und 64 % aus dem Netz. Ein grün umrandetes Feld nennt über 21.000 Euro geringere Strombezugskosten im Jahr bei rund 0,24 € je kWh. Eine Schlusszeile weist auf rund 25.000 kWh Solarstrom hin, die zusätzlich ins öffentliche Netz eingespeist werden.

121,37 kWp, 90.000 kWh selbst genutzt, 36 % Autarkiegrad

Waschmaschinen, Trockner und Mangeln laufen während der Betriebszeiten, also dann, wenn eine Photovoltaikanlage den größten Teil ihres Stroms erzeugt. Die Anlage ist nach diesem Tageslastprofil ausgelegt, ein Batteriespeicher war dafür nicht nötig. Der verbleibende Strombedarf von rund 160.000 kWh ist über einen im Projekt verhandelten Liefervertrag abgesichert.

Energie und Photovoltaik

Acht Kacheln in zwei Reihen tragen je eine Kennzahl. Die obere Reihe unter der Überschrift "Die Anlage" nennt 108,56 Kilowattpeak Generatorleistung, 205,02 Kilowattstunden Speicherkapazität, 236 Module à 460 Watt und einen Hybridwechselrichter mit 100 Kilowatt. Die untere Reihe unter der Überschrift "Die Wirkung" nennt 75,4 Prozent Eigenverbrauchsanteil, 57,3 Prozent Autarkiegrad, einen grün hervorgehobenen Peak-Shaving-Sollwert von 50 Kilowatt gegenüber einer gemessenen Spitzenleistung von 84,43 Kilowatt und 41,7 Tonnen rechnerisch vermiedene CO₂-Emissionen je Jahr.

108,56 kWp, 205,02 kWh Speicher, 50 kW Netzbezugsgrenze

Im Autohaus entscheidet die Lastspitze über die Auslegung, nicht die Jahressumme. Gemessen wurden 84,43 kW Spitzenleistung, während 95 % der Viertelstundenwerte unter 49,3 kW lagen. Anders als bei der Wäscherei trägt hier ein Speicher die Lösung, ausgelegt auf einen Netzbezug von höchstens 50 kW. Die Anlage ist geplant und noch nicht gebaut.

Referenz oder Case Study

Die Referenzliste zeigt, was INOL gebaut hat, mit Standort, Leistung und technischen Daten. Sie beantwortet die Frage, ob INOL Ihren Anlagentyp schon einmal umgesetzt hat.

Eine Case Study geht einen Schritt weiter. Sie nimmt ein einzelnes Projekt und erzählt, wie die Entscheidung zustande kam, welche Zahlen dahinterstanden und was am Ende dabei herauskam.

Zu den Referenzen

Wo Lastmanagement, Photovoltaik, Batteriespeicher, Ladeinfrastruktur und Energiebeschaffung im Tagesverlauf eines Gewerbebetriebs ansetzen. Verbrauchskurve nach dem Standardlastprofil G25 des BDEW, Werktag im Juli.

Der erste Blick gilt Ihrem Lastgang

Jedes Projekt auf dieser Seite hat an derselben Stelle begonnen, bei der viertelstündlich gemessenen Verbrauchskurve des Betriebs. Sie zeigt, wann Energie tatsächlich gebraucht wird. Daraus ergibt sich, welche Anlagengröße und welches Beschaffungsmodell zum Betrieb passen.

INOL schaut sich diese Kurve für Ihren Betrieb an, unverbindlich und ohne Vorbedingung.

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