Über 10 Jahre Energiepartnerschaft mit IFF Fragrance GmbH

Energiebeschaffung, Energiemanagement und kontinuierliche Energieoptimierung für einen Industriekunden

Strom, Gas

Energieträger

Spotmarkt

Beschaffungsmodell

seit 2015

Zusammenarbeit

Die IFF Fragrance GmbH arbeitet bereits seit 2015 mit der INOL GmbH zusammen.

Als Industrieunternehmen stellt IFF hohe Anforderungen an eine zuverlässige und wirtschaftliche Energieversorgung. Neben der eigentlichen Beschaffung von Strom und Gas spielen dabei die Entwicklung der Energiemärkte, Transparenz über betriebliche Verbräuche und die kontinuierliche Optimierung der Energiekosten eine wichtige Rolle.

Aus der ursprünglichen Unterstützung bei der Energiebeschaffung hat sich über mehr als zehn Jahre eine langfristige Partnerschaft entwickelt.

Heute begleitet INOL IFF insbesondere in den Bereichen Energiebeschaffung, Energiemanagement und Analyse der betrieblichen Verbrauchs- und Laststruktur.

Warum gehören Energiebeschaffung und Energieverbrauch zusammen?

Ein günstiger Beschaffungspreis senkt die Energiekosten nur so weit, wie der Verbrauch dazu passt. Die INOL GmbH verbindet deshalb Marktbeobachtung, Beschaffung und Lastganganalyse in einem Vorgehen. Bei der IFF Fragrance GmbH ist daraus seit 2015 der Weg vom klassischen Festpreisvertrag zum Spotmarkt-Produkt entstanden. Konkrete Verbrauchsdaten bleiben dabei vertraulich.

Das Projekt auf einen Blick

KundeIFF Fragrance GmbH
BrancheIndustrie
Zusammenarbeitseit 2015
EnergieträgerStrom und Gas
Energiebeschaffungmarktbasierte Beschaffungsstrategie
Weiterentwicklungvom klassischen Festpreis zum Spotmarkt-Produkt
EnergiemanagementINOL-eigenes System
Datenbasiskontinuierliche Verbrauchs- und Lastgangdaten
OptimierungEnergiekosten, Verbrauchsstruktur und Lastmanagement
BetreuungINOL GmbH

Die Herausforderung

Bei Industrieunternehmen entscheidet nicht allein der Preis einer Kilowattstunde über die tatsächlichen Energiekosten. Ebenso relevant sind die zeitliche Verteilung des Energieverbrauchs, betriebliche Lastprofile, Lastspitzen, Veränderungen des Verbrauchs, die gewählte Beschaffungsstrategie und die Entwicklung der Energiemärkte.

Eine langfristige Energieoptimierung muss diese Faktoren deshalb gemeinsam betrachten. Genau hier setzt die Zusammenarbeit zwischen IFF und INOL an.

Vom Festpreis zum Spotmarkt

Zu Beginn der Zusammenarbeit erfolgte die Energiebeschaffung über ein klassisches Festpreismodell.

Im Verlauf der langjährigen Betreuung wurde die Beschaffungsstrategie gemeinsam weiterentwickelt und an die Marktbedingungen sowie die Anforderungen des Unternehmens angepasst.

Zwei Spalten nebeneinander, verbunden durch einen Pfeil mit der Beschriftung Weiterentwicklung. Die linke Spalte trägt die Überschrift Festpreis mit drei Merkmalen. Ein Preis für die gesamte Vertragslaufzeit, der Abschlusstermin entscheidet über die Kosten, Marktbewegungen wirken sich nicht aus. Die rechte Spalte trägt die Überschrift Spotmarkt-Produkt, ebenfalls mit drei Merkmalen. Darunter eine Leiste mit der Grundlage der Umstellung.
Ein Festpreis schafft Planungssicherheit und koppelt den Einkauf zugleich vom Markt ab.
Der Weg zum Spotmarkt-Produkt setzt einen bekannten Lastgang voraus.

Heute nutzt IFF ein Spotmarkt-Produkt. Dadurch kann die Energiebeschaffung stärker an der tatsächlichen Entwicklung der Energiemärkte ausgerichtet werden.

INOL verbindet hierbei Marktbeobachtung, Verbrauchsdaten und die individuelle Situation des Unternehmens miteinander.

Energiemanagement schafft Transparenz

Eine wirtschaftliche Energiebeschaffung ist nur ein Teil der Energieoptimierung. Mindestens genauso wichtig ist die Frage: Wann, wo und in welcher Höhe wird Energie im Unternehmen tatsächlich benötigt?

IFF nutzt hierfür das Energiemanagementsystem der INOL GmbH. Damit können Verbrauchs- und Leistungsdaten kontinuierlich erfasst und analysiert werden. Das schafft Transparenz über die betriebliche Energieversorgung und ermöglicht es, Veränderungen und Auffälligkeiten frühzeitig zu erkennen. Die gewonnenen Daten bilden zugleich eine Grundlage für weitere Optimierungsentscheidungen.

Lastgänge statt nur Jahres­verbrauch

Gerade bei Industrieunternehmen reicht es nicht aus, ausschließlich den Jahresenergieverbrauch zu betrachten.

Hochauflösende Lastgangdaten zeigen unter anderem:

  • wann Energie benötigt wird
  • wie sich die betriebliche Last entwickelt
  • wann Lastspitzen auftreten
  • welche Optimierungspotenziale im Verbrauchsprofil vorhanden sind

Dadurch entsteht ein wesentlich genaueres Bild der Energieversorgung als durch die reine Betrachtung einer Jahresabrechnung.

Peak Shaving und Last­management

Eine Liniengrafik zeigt den Stromverbrauch eines Gewerbebetriebs über 24 Stunden als Leistungskurve. Die Kurve steigt ab etwa 6 Uhr an, bildet um die Mittagszeit ihren höchsten Bereich und fällt zum Abend wieder ab. Aus dem Verlauf treten drei runde Lastkuppen hervor, zwei davon ragen über eine gestrichelte waagerechte Linie hinaus, die als Kappungsgrenze beschriftet ist. Die Fläche bis zur Grenze ist blaugrau als bezogene Leistung markiert, die Kuppen darüber sind grün als gekappte Lastspitzen hervorgehoben. Eine Klammer an der höchsten Kuppe weist auf die Reduktion der höchsten Viertelstunde hin.
Der Leistungspreis richtet sich nach der höchsten Viertelstundenleistung im Jahr. Wird diese eine Spitze gekappt, sinkt der Leistungspreis, der übrige Verbrauch bleibt unberührt.

Lastspitzenkappung, auch Peak Shaving genannt, senkt die höchste Viertelstundenleistung eines Betriebs und damit den Leistungspreis. Betroffen sind Betriebe mit registrierender Leistungsmessung, also ab 100.000 kWh Jahresverbrauch. Die INOL GmbH ermittelt das Einsparpotenzial aus dem 15-Minuten-Lastgang des Betriebs und begleitet die Umsetzung.

Die Analyse der Laststruktur ermöglicht zusätzlich die Identifikation von Lastspitzen und möglichen Peak-Shaving-Potenzialen.

Dabei können unter anderem folgende Fragen untersucht werden:

  • Wie häufig entstehen hohe Lastspitzen?
  • Wie lange dauern diese Spitzen?
  • Können einzelne Lasten zeitlich verschoben werden?
  • Ist intelligentes Lastmanagement sinnvoll?
  • Welche technischen Maßnahmen könnten zukünftig zusätzliche Einsparungen ermöglichen?

Bei IFF werden entsprechende Optimierungsmöglichkeiten auf Basis der vorhandenen Energiedaten analysiert.

Konkrete Verbrauchs-, Leistungs- und Betriebsdaten bleiben bewusst vertraulich.

Energiebeschaffung und Verbrauch gemeinsam betrachten

Die Zusammenarbeit zeigt einen wesentlichen Grundsatz unserer Energiestrategie:

Vier nummerierte Stationen im Kreis, verbunden durch gebogene Pfeile im Uhrzeigersinn. Erstens Messen mit Verbrauchs- und Lastgangdaten. Zweitens Auswerten im Energiemanagementsystem von INOL. Drittens Beschaffen, marktbasiert für Strom und Gas. Viertens Steuern über Lastmanagement und Verbrauchsstruktur. In der Mitte steht der Weg vom Festpreisvertrag zum Spotmarkt-Produkt.
Die vier Stationen greifen ineinander. Was gesteuert wird,
verändert die Verbrauchsstruktur und damit die Datengrundlage der nächsten Runde.

Ein attraktiver Beschaffungspreis allein bedeutet noch nicht automatisch optimale Gesamtenergiekosten. Gleichzeitig entfalten technische Verbrauchsoptimierungen ihr Potenzial erst dann vollständig, wenn sie zur Beschaffungsstrategie des Unternehmens passen.

INOL verbindet deshalb:

Mehr als zehn Jahre Zusammenarbeit

IFF wird bereits seit 2015 von INOL begleitet.

In diesem Zeitraum haben sich die Bedingungen an den Energiemärkten erheblich verändert. Unterschiedliche Preisphasen, zunehmende Marktvolatilität und neue Beschaffungsmöglichkeiten haben auch die Anforderungen an die betriebliche Energieversorgung verändert.

Die Energiestrategie wurde deshalb nicht einmalig festgelegt, sondern gemeinsam mit dem Kunden kontinuierlich weiterentwickelt.

Kundenstimme

„Dank ihrer umfassenden Analyse des Energiemarktes und ihrer professionellen Beratung konnten wir unsere Energiekosten optimieren und erhebliche Einsparungen erzielen.“
IFF Fragrance GmbH – Auszug aus dem schriftlichen Testimonial zur Zusammenarbeit mit der INOL GmbH

Scan der Referenz der IFF Fragrance GmbH Seite 1
Scan der Referenz der IFF Fragrance GmbH Seite 2

Was die Zusammenarbeit zeigt

Die langjährige Zusammenarbeit mit IFF zeigt, wie sich betriebliche Energieoptimierung über viele Jahre weiterentwickeln kann.

Aus der klassischen Energiebeschaffung entstand eine ganzheitliche Betrachtung aus:

Entscheidend ist dabei nicht allein die Frage „Was kostet die Kilowattstunde?“. Wichtiger ist die Frage „Wie lassen sich Energiemarkt, Beschaffung und tatsächlicher Energieverbrauch eines Unternehmens intelligent miteinander verbinden?“

Maik Steinke, Geschäftsführer der INOL GmbH

Maik Steinke

Geschäftsführer und Gründer der INOL GmbH

Maik Steinke verantwortet bei der INOL GmbH Energiebeschaffung, Energiehandel, Industrie- und Gewerbeenergie, Spotmarkt und Energiemanagement sowie Ladeinfrastruktur. Seit der Gründung 2010 hat er mehr als 4.000 Kunden in über 65 Branchen begleitet, vom Gewerbebetrieb bis zur Industrie.

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